03.05.2021 16:56 Uhr | von Sybille Schmidt

Aktualisierte FAQ zu Corona veröffentlicht

Neuer Punkt zu Selbsttests bei Trainern

Die FAQ zur aktuellen Corona-Situation wurden angepasst und veröffentlicht.


Es gibt einen neuen Punkt zu Selbsttests bei Trainern. 


Wie sieht es mit den Vorgaben zu Selbsttests aus?


Werte unter 100:



  • Keine Testpflicht für sportliche Betätigungen im Individualsport


Werte über 100:



  • Die Bundesregelung lässt nach § 28b 1.(6) ISG für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Ausübung von Sport im Freien in Gruppen von höchsten fünf Kindern zu. Der im Gesetz definierte Hinweis lautet: „Anleitungspersonen, also Trainer auf dem Platz, müssen auf Anforderung ein negatives Testergebnis (Test muss anerkannt sein und darf nicht älter als 24 Stunden sein) vorlegen.


 Ist es richtig, dass nur Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (13 Jahre) erfasst werden, also nicht bis einschließlich 14 Jahre?


Aus der Sportminister-Konferenz: Der Gesetzeswortlaut ist eindeutig und erlaubt keine abweichende Auslegung. D.h. Training in Fünfergruppen ist nur bis einschließlich 13 Jahre möglich.


Was ist unter einer Anleitungsperson zu verstehen?


Aus Sicht der Sportminister-Konferenz ist dies über den Begriff der Übungsleiter bzw. der Trainer hinaus auszulegen. Also auch Betreuer.


 


Die Anleitungsperson kann auch mehrere Gruppen parallel oder nacheinander anleiten.


Welche Tests sind anerkannt?


„Anerkannte Tests“ laut Gesetz sind auch Schnelltests/Selbsttests, wenn sie entsprechend CE-zertifiziert sind oder eine Sonderzulassung haben. Siehe § 28b (9).


Wichtig ist es, das Ergebnis zu dokumentieren. 


 

Das RKI schreibt dazu: „Antigen-Teste zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 werden grundsätzlich aus allen Ländern anerkannt, sofern sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien für die Güte von SARS-CoV-2-Ag-Schnellteste erfüllen. Hierzu zählen Teste, die eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität, verglichen mit PCR-Tests, erreichen.


Wie das Bundesministerium für Gesundheit mitteilt, müssen die Testungen von einem Dritten vorgenommen oder (auch per Videoübertragung) überwacht worden sein, (…)Auf dem Zeugnis/Testergebnis ist das Datum der Testung zu vermerken sowie die Art des Tests, der verwendet wurde.“

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